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Der Ort Zinnowitz wurde erstmalig mit Namen - Tzys
- in einer Schenkungsurkunde 1309 als Klosterdorf
des Zisterziensernonnenklosters in Krummin
erwähnt. Die Siedlung ist altwendischen Ursprungs.
Die Anfänge als Seebad Zinnowitz ab 1851 waren zuerst
nicht rosig, war und blieb es doch zunächst ein Bauerndorf,
das mehr dem Land als dem Meer zugewandt war. Doch
Badegäste aus dem nahen Wolgast, sorgten für einen
allmählichen aber stetigen Aufstieg.
Das Seebad machte sich in den letzten zwei Jahrzehnten
vor der Jahrhundertwende außerordentlich heraus. Gepflegte
Pensionen und Villen im Gründerstil entstanden.
Nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich Zinnowitz
in den zwanziger und dreißiger Jahren zum " Bad der
Deutschnationalen " par excellence.
In der Nachkriegszeit machte das Seebad Zinnowitz
zunächst eine ähnliche Entwicklung wie andere Badeorte.
Zinnowitz wurde, nachdem in der sogenannten "Aktion
Rose" 1953 die Hotel- und Pensionsbesitzer enteignet
worden waren, voll und ganz von der Industriegesellschaft
Wismut okkupiert.
Wegen seiner zahlreichen vielseitigen Einrichtungen
war dem Ostseebad Zinnowitz schon 1976 die ehrenvolle
Bezeichnung "Staatlich anerkannter Kur- und Erholungsort"
verliehen worden.
Nach erheblichen Schwierigkeiten im Zuge der Wende
ist in Zinnowitz, einem Ort mit 4500 Einwohnern, heute
wieder ein deutlicher Aufschwung zu verzeichnen.
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