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Schon lange
dienen die Hütten am Strand den Fischern zur Unterbringung
ihrer Netze und anderer Handwerksgeräte.
Mit dem technischen Fortschritt wuchs auch der Umfang der
eingeholten Fänge und damit entstand das Problem der Konservierung
der Fische, um sie über längere Wege und Zeiten haltbar
zu machen.
Es entstanden die Salzhütten, Heringe wurden nun direkt in
der Heringspackerei konserviert und verpackt, wobei das Verschließen
der Heringsfässer den Böttchern überlassen wurde. In einem
Fass wurde auf dem Boden eine Salzschicht gestreut, auf welche
die ersten Heringe mit dem Rücken nach unten gelegt wurden.
Im Anschluss daran wurde die nächste Lage Heringe kreuzweise
über die darunter liegende gepackt und mit Salz bestreut.
War das Fass gefüllt, wartete der Fischer, bis die Heringe
sich gesetzt hatten und dann erst wurde die Tonne verschlossen
und erhielt je nach Güte und Art der Verarbeitung sowie der
Fische von einem staatlichen Prüfer, welcher auch die verwendete
Menge an Salz überprüfte, ein staatliches Gütebrandzeichen.
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