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Aus
Anklam zur Insel Usedom kommend und in die gleichnamige Stadt
fahrend führt der Weg durch das Anklamer Tor, im Hintergrund
schon weithin sichtbar die Marienkirche.
Im Jahre 1450 wurde das Anklamer Tor erbaut, welches als
einziges von drei Stadttoren - Peenetor, Swinetor und
Anklamer Tor - die Verwüstungen in der Stadt Usedom, Brände
und Plünderungen, überdauerte.
Dem Auge präsentiert sich ein prachtvoller, gotischer
Backsteinbau in drei Geschossen mit angedeuteten, weiß-zugemauerten
Fenstern. Die einzige große Öffnung ist die Durchfahrt in
Ost-West Richtung, ein spitzer Bogen mitten durch den Bau.
Kleinere, schmale Öffnungen zum Land hin zeugen von den kriegerischen
Auseinandersetzungen zwischen den Usedomern und den nahenden
kriegerischen Gruppen.
Abgeschlossen wird der Backsteinbau von einem einfachen, kompakten
Dach aus gebranntem Ton. Angesiedelt haben sich in dem Turm
früher ein Gefängnis, heute sind dort die Exponate
des Heimatmuseums zu bewundern, so z.B. alte Pflüge und Mahlsteine
aus der Umgebung.
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