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Im Osten
von Usedom, zwischen der Stadt und dem Usedomer See befindet
sich nahe der Wieckstraße der Schlossberg. In größeren
Zügen gedacht liegt der Schlossberg mit der Stadt westlich
der berühmten Orte Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin. Von hier
aus hat der Spähende einen wunderbaren Blick über den Hafen,
das Wasser und die anliegenden Gebiete, so z.B. Ostklüne und
das kleine Haff.
Usedom war einst eine oft angegriffene Slawenburg,
die sich häufig gegen nahende Dänen erwehren musste.
1128 kam Otto Bischof von Bamberg und christianisierte die
ungläubigen Slawen. Zuerst wurden die Adligen bekehrt, die
einfachen Leute hatten erst später den christlichen Glauben
angenommen. 1160 bis 1180 wurde Usedom zum Sitz des Bischofs.
Auf den Resten der Slawenburg wurde ein Schloss errichtet,
welches als Sitz von Witwen diente und gegen 1800
von diesen nicht mehr bewohnt war.
Nur Ansätze von Bausubstanz erinnern heute an die Pracht
vergangener Tage, 1928 wurde hier ein 5 m hohes Kreuz
aus Granit errichtet, welches an den denkwürdigen Kreuzzug
des Otto von Bamberg erinnern soll: "An dieser Stelle / Nahmen
zu Pfingsten 1128 / Die Führer der Wenden / In Westpommern
/ Das Christentum an. / Gott will nicht / erzwungenen, sondern
freiwilligen Dienst. / Otto von Bamberg. / Errichtet 1928."
Das Datum 1928 bezieht sich hierbei auf das 800 jährige Jubiläum
der Christianisierung bzw. dessen Beginn auf Usedom.
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