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Die
1125 erstmalig erwähnte Stadt hat ihren Namen vom
slawischen Wort Uznam (Mündung), womit auch ihr
Ursprung benannt ist. Die älteste Stadt der
Insel erhielt zwar gegen Ende des 13. Jahrhunderts Lübisches
Stadtrecht, wurde aber nie Mitglied der Hanse.
Diesem damals außerordentlich bedeutsamen Handelsbündnis
nicht anzugehören, hemmte die Entwicklung des Ortes.
Zu nicht vorhandener Fortune gesellte sich das Pech
dazu. Usedom fiel mehrfach verheerenden Bränden zum
Opfer, erstmals 1476, aber auch später während des
Dreißigjährigen
Krieges. Die Bausubstanz ist dementsprechend jüngeren
Datums und stammt überwiegend aus dem 18. und 19.
Jahrhundert. Bemerkenswert
in seiner schlichten Eleganz erscheint das noch
verbliebene Stadttor. Das Anklamer Tor
ist eins von ursprünglich drei
Toren. Im spätgotischen Stil erbaut, beherbergt es
heute das Regionalmuseum und bildet das Wahrzeichen
der Stadt.
Nicht
zu übersehen ist die
Marienkirche.
1336 erwähnt und ebenfalls 1476 im großen
Stadtbrand zerstört, überragt die dreischiffige spätgotische
Hallenkirche die sie umgebenden Fachwerkhäuschen.
Ihre heutige Form erhielt sie allerdings erst 1893,
nachdem große Teile der baufällig gewordenen
Kirche abgetragen und wiederaufgebaut waren. Die
Kirchenglocke wurde anno 1639 gegossen, die Kirche
selbst bildet das Zentrum des kleinen Landstädtchens.
Die umliegenden Häuser fallen übrigens wegen ihrer
buntbemalten und verzierten Eingangstüren dem
Betrachter besonders auf.
Eine ebenfalls kunstvoll verzierte Eingangstür eröffnet
Eintritt in das Rathaus, gemeinsam mit dem Pfarrhaus
gehört es zu den ältesten Gebäuden der Stadt und
wurde um 1800 erbaut. Auf dem Schlossberg
schließlich, im Osten der Stadt, erinnert ein großes
Holzkreuz an die Predigt Otto von Bambergs, dem Überbringer
des christlichen Glaubens. An jener Stelle bekehrte
er 1128 die versammelten Slawenfürsten und sprach
dabei – vermutlich mit dem Anlass gebührendem
Nachdruck – von seinen Überzeugungen.
Die
Umgebung der Stadt Usedom zwischen Peenestrom
und Stettiner Haff besteht aus Feld und Wald,
letzterer ist Bestandteil der Mellenthiner Heide und des Usedomer Stadtforstamtes. Es
ist abseits vom Haupttourismusbetrieb eine eher
ruhige Gegend zum Wandern und Fahrradfahren. Im
kleinen Ort Stolpe fallen dem Besucher die
scheinbar uralten Bäume und ein noch nicht
instand gesetztes Gutshaus auf. Man kann in Stolpe
oder den Nachbarorten ruhiges Quartier nehmen,
zwischen ihnen herumwandern und ab und zu in einem
der kleinen Gasthöfe einkehren.
Geschichte
von Usedom
Außerdem sehenswert in der Region:
Ausflug
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zwischen Karnin und Mönchow
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Dorfkirche von Mellenthin
Wasserschloss
Mellenthin
Zecheriner Brücke
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