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[ Sehenswertes:
Naturschutzgebiete, National- & Naturparks ]
Insel Usedom

DER NATURPARK INSEL USEDOM
Willkommen in einem Kleinod der Norddeutschen Kulturlandschaften

Der Naturpark Insel Usedom umfasst neben der Insel selbst auch einen Streifen des Festlandes, dazu die Flächen des Peenestromes, des Achterwassers und des Kleinen Stettiner Haffs.

Seit mehr als 100 Jahren zählt diese Landschaft zu den beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands.
Die abwechslungsreiche Küstenlandschaft, das milde Klima und ein reiches Angebot an Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bilden beste Voraussetzungen für eine landschaftsgebundene Erholung. Ein weitverzweigtes Netz von Rad- und Wanderrouten sowie von Reit- und Kutschwegen ergänzen dieses Bild.

Im Naturpark befinden sich 14 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von etwas 4.000 ha. Der Naturpark umfasste das gesamte Landschaftsschutzgebiet "Insel Usedom mit Festlandsgürtel", das zu weiten Teilen bereits seit 1966 besteht, und 1993 erweitert wurde. Zwei Europäische Vogelschutzgebiete markieren ornithologisch besonders wertvolle Bereiche, den "Peenemünder Haken" und das Gebiet "Südusedom" mit dem "Gothensee" und dem "Thurbruch" sowie den Inseln "Böhmke und Werder".

Die Usedomer Landschaft stellt ein Mosaik von Lebensräumen dar. Auf engstem Raum sind Grünland und Acker, Wälder und Seen, Moore und Magerrasen zu finden. Eine Vielzahl bedrohter Tier- und Pflanzenarten sind hier noch heimisch. Fischotter, Seeadler, Weißstorch und Eisvogel haben stabile Populationen bewahren können, oft nur mit Hilfe der vielen ehrenamtlichen Naturschützer.

Die Natur den Besuchern zugänglich zu machen und die Landschaft in ihrer Vielgestaltigkeit zu erhalten, muss das gemeinsame Ziel aller sein, die auf Usedom wohnen und sich hier erholen. Einer der großen Förderer des Naturparkes, der Vorstandsvorsitzende der Klaus-und-Rut-Bahlsen-Stiftung drückte es so aus: "Touristen und Seeadler sind auf Usedom gleichermaßen gern gesehene Gäste".

Die folgenden 14 Naturschutzgebiete zeigen einen Ausschnitt geschützter Landschaften: 

Peenemünder Haken, Struck und Ruden einschließlich Erweiterung (Freesendorfer Wiesen)
Salzwiesen- und Strandwall-Landschaft im Mündungsbereich des Peenestroms, dazu ausgedehnte Flachwasserbereiche und die Düneninsel Ruden. Vogelbrut- und Rastgebiet. 

Insel Großer Wotig 
Salzwiesen-Insel im Peenestrom, mit Quellmoor und Überflutungsmoor auf dem Festland. Küstenvogel-Brutgebiet.

Mümmelkenmoor 
Bis 14 m tiefes Kesselmoor mit zentralem Kolk sowie fast ungestörten Torfmoos-Wollgras-Bulten und Schlenken.

Gothensee und Thurbruch 
Rest einer bewaldeten Regenmoorkalotte auf einem Durchströmungsmoor in der Thurbruch-Niederung, mit vorgelagertem Flachsee. Das Moor wurde als Lebensstätte seltener Tagfalter berühmt. Im See leben Fischotter. 

Südspitze der Halbinsel Gnitz 
Halbinsel im Achterwasser, mit inaktivem Moränenkliff und vorgelagertem Höftland (Strandwallsystem). Alte Hutungslandschaft mit Trockenrasen. 

Wockninsee 
Strandsee mit ausgedehnten Verlandungszonen und verschiedenartigen Moorbildungen in der "Pudagla-Pforte". 

Halbinsel Cosim 
Am Südufer des Achterwassers aus Strandwällen bestehende Halbinsel, Röhrichte und Erlenwälder vor bewaldetem Kliff. 

Insel Böhmke und Werder 
Zwei Inseln mit Moränenkernen und Verlandungssäumen, ursprünglich als Weideland genutzt. Seit den 60er Jahren Lachmöwen- und Flußseeschwalbenkolonien. 

Golm 
Höchste bewaldete Endmoräne der Insel, 71 m NN. Nahezu unbeeinflußtes Kliff mit seltenen Buchenwald-Ausbildungen.


Görmitz
Östlich der Halbinsel Gnitz gelegen, aus einem Geschiebelehmkern bestehend, der von Überflutungsmoorgen (Röhricht, Wiesen) umgeben ist, Vogelbrut- und Rastgebiet.

Mellenthiner Os
Charakteristischer Wallberg mit slawischer Höhenburg, weitgehend bewaldet, schließt ein kleines Kesselmoor ein.

Kleiner Krebssee
Ein klarer Kesselsee südwestlich von Bansin gelegen, Klarwassersee mit artenreicher Flora und Fauna.

Zerninseesenke
An der Südostgrenze des deutschen Teils der Insel Usedom gelegen, durch eine Strandwalllandschaft und ein Regenmoor von der Ostsee abgetrenntes Gletscherzungenbecken mit unterschiedlich alten Moorbildungen.

Streckelsberg
59 m über dem Meeresspiegel aufragende Moränenkuppe an der Küste von Kliffranddünen übersandet - mit altem orchideenreichen Buchenwald.

 
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