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Bekannt
ist der Ort natürlich in erster Linie durch die Heereswaffenversuchsanstalt, in der zur
Zeit der Hitler-Diktatur Raketentechnik
erforscht und die später sogenannten Vergeltungswaffen V1 und V2 entwickelt wurden. Diese Tatsache
machte den Ort auch zum Angriffsziel für die
britische Royal Air Force. Das Gebiet hat überhaupt militärische Tradition, denn die Mündung
der Peene war ein strategisch günstiger Punkt
und als solcher von Preußen, Schweden und Dänen
gleichermaßen begehrt. Weitere Informationen
erhält man im Historisch-technischen Informationszentrum Peenemünde.
Peenemünde mit seinen 300 Einwohnern bietet aber mehr als eine Aufarbeitung und Präsentation seiner Geschichte. Am alten
Militärflughafen kann der Besucher Charter- und
Rundflüge buchen, auch Mietwagen und Fahrräder
sind hier entleihbar.
Im Hafen fällt zunächst das dort liegende
russische U-Boot auf. Hier können Schiffsausflüge zur Insel Ruden oder zum Achterwasser gestartet
werden, auch Piraten- und Wikingerfahrten werden
angeboten.
Neben dem Historisch-Technischen
Informationszentrum (HTI) bietet Peenemünde die
Ausstellung "Phänomenta". Als
eine von sieben gleichnamigen deutschen
Ausstellungen verfolgt das Projekt den Gedanken
interaktiver Wissensvermittlung. Den Besuchern
soll ein sinnlicher Zugang in die Welt der
Naturwissenschaft eröffnet werden.
Geschichte von Peenemünde
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