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Seit jeher
war die Heringsfischerei im Frühjahr und im Herbst wichtige
Lebensgrundlage der Fischer auf Usedom.

Chronisten berichten vom 19. Jahrhundert, dass der Heringsfang
zum Teil so reichlich war, dass die "Heringswaden" mit Pferden
aus dem Wasser gezogen werden mussten. Der Fisch musste haltbar
gemacht werden. Durch die damalige pommersche Behörde gab
es einen entsprechenden Erlass, der das Einsalzen der Heringe
unmittelbar am Strand vorschrieb und staatlicherseits mit
steuerfreiem Salz förderte.
Um 1820 entstanden die ersten Salzhütten am Strand
vom Koserow zur Lagerung des Salzes. Die rohrgedeckten Hütten
vor den Dünen am wesentlichen Ortstrand von Koserow und Zempin
stammen aus der Zeit um 1890 und stehen unter Denkmalschutz.
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