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[ Sehenswertes ]
Ostseebad Heringsdorf

Bäderarchitektur
Die typische Seebäderarchitektur kann der Besucher insbesondere in den drei Kaiserbädern (Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin) und Zinnowitz bewundern. Ahlbeck war von 1900 bis 1930 vor allem für Berliner ein beliebtes Ausflugsziel, was auch zum Beinamen "Badewanne Berlins" führte. In Heringsdorf ist die Villa Delbrückenstraße Nr. 6 besonders sehenswert. Das 1873 entstandene Haus, das u.a. auch Kaiser Wilhelm besuchte, zählte zu den vornehmsten Adressen. In Bansin sind vor allem in der Bergstraße einige schöne Pensionshäuser erhalten geblieben.
Seebrücke Heringsdorf
Strandpromenade 1
Panoramaansichten Die Seebrücke ist die größte in Kontinentaleuropa. Zahlreiche Geschäfte und gastronomische Einrichtungen bieten ein exklusives Angebot in einem edlen Ambiente. Wachsfigurenkabinett, Muschelmuseum, ein Kino und 20 maritimen Ferienwohnungen runden das Angebot ab.
Museum "Villa Irmgard"
Maxim-Gorki-Straße

Gründungsanlass und ein wichtiger Punkt der Arbeit dieses "Museums für Literatur- und Regionalgeschichte" ist der russische Dichter Maxim Gorki. Er kam 1922 zur Kur nach Heringsdorf und wohnte von Mai bis September in der Villa. Wohn- und Arbeitszimmer im Stil der zwanziger Jahre blieben erhalten. Das Museum veranstaltet aktuelle Sonder- und Wechselausstellungen. Als Beispiel für die traditionelle Bäderarchitektur im neuklassizistischen Stil - mit Säulen, Veranden, Loggien und großen Fenstern - bietet es einen für Heringsdorf typischen Rahmen. 

Kirche Der wohl bedeutendste Bau der "Gründungsära" ist die Kirche im Ostseebad Heringsdorf. Die Sammlung für die Kirche begann 1840.Es spendete sogar der preußische König Wilhelm IV. Am 3.September 1848 konnte die Kirche eingeweiht werden.
Muschelmuseum
auf der Seebrücke Heringsdorf
Im Muschelmuseum können 3000 Muschelexponate besichtigt werden. Zum Verkauf werden Korallen- und Bernsteinschmuck angeboten.
Storchenhorst In Gothen, einem Ortsteil von Ostseebad Heringsdorf, wohnt der Storchenvater Eggebrecht. Seit 1963 hat er auf dem Dach seiner Scheune ein Storchennest, 30 Jahre lang - bis 1993 - wurde es von ein- und demselben Storchenpaar bewohnt. Von einem kleinen Park aus kann man das Nest der Störche beobachten, Schaukästen geben Auskunft über ihr Leben. Am Giebel der Scheune führt der Storchenvater anhand von Tafeln Buch über Ankunft und Abflug seiner Storche, die Anzahl der Jungen und vieles mehr. Seit 1994 bewohnt ein neues Storchenpaar das Nest.
Sternwarte
"Manfred von Andenne" 
Die weit und breit einzige echt Volkssternwarte entstand 1960 im Ostseebad Heringsdorf ! Der bekannte Wissenschaftler Manfred von Andenne hat die Errichtung der Sternwarte angeregt und durch Schenkung eines Schmidt-Spiegelteleskops gefördert. Das Heringsdorfer Fernrohr kann maximal 720 mal vergrößern. Ein kleinerer Carl-Zeiss-Refaktor liefert durch ein Linsensystem bis zu 140fache Vergrößerungen.

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