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Die
Halbinsel Gnitz liegt zwischen Achterwasser,
Peenestrom und Krumminer Wiek. Das Gebiet um die
Halbinsel zählt mit dem bekannten Badeort Zinnowitz hinsichtlich des Angebotes an verschiedenen
Unterkunftsmöglichkeiten zu den bedeutenden
Fremdenverkehrsregionen der Insel.
Die kuppige Grundmoränenlandschaft der
Halbinsel gehört zusammen mit dem Golm
zu den ältesten Siedlungsgebieten Usedoms. Ablesbar
ist dies beispielsweise in dem in der Nähe von Lütow
befindlichen Großsteingrab.
Gnitz ist gut für Wandertouren zu Fuß oder mit Rad
geeignet und beherbergt an der südlichen Spitze das Naturschutzgebiet "Südspitze Gnitz", unter anderem ein Refugium für
Seeadler. Eine weitere landschaftliche Attraktion
bildet der ebenfalls im Süden liegende "Weiße
Berg" – ein 32 m hoher Kliffrand, der im
farblichen Kontrast zum Achterwasser hell erscheint.
Gemeinsam mit dem Steilufer der Krumminer Wiek gehört
die Erhebung zu einem der zahlreichen Endmoränenzüge auf Usedom.
Der idyllische Yachthafen am Achterwasser lockt
im Sommer viele Badegäste an, auf dem benachbarten
zweitgrößten Campingplatz Usedoms treffen Zelter und
Wohnmobillisten zusammen. Zum Strand sind es für die
Camper nicht einmal 200 Schritte. Ein weiteres
Ausflugsziel auf dem Gnitz ist übrigens die Marienkirche
in Netzelkow.
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