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Das Ende des 19. Jahrhunderts als reines Seebad gegründete Bansin gehört mit
Heringsdorf und
Ahlbeck zu den drei Kaiserbädern. Der Ort ist von adretten Villen und Hotels geprägt,
die zumeist in unmittelbarer Strandnähe liegen. Im jüngsten
und kleinsten der drei benachbarten Bäder überwindet
zwar nur eine vergleichsweise "einfache"
Seebrücke die Trennungslinie zwischen Land und Meer,
der Blick von ihr ist jedoch kaum weniger reizvoll
als der, den man ihren bekannteren Schwestern
zuschreibt.
In Bansin
beginnt die bis nach Ahlbeck durchgehende, über sieben
Kilometer lange Strandpromenade. Eine Wanderung
entlang der drei Bäder erschließt dem Betrachter die
feinen Unterschiede, die zwischen ihnen bestehen. In
Bansin erkennt man den modernsten Abschnitt der historischen
Promenade an einer wichtigen Neuerung aus
damaliger Zeit – dem freien Meerblick.
Als
kleiner Hinweis sei hier angemerkt – es macht für
den Spaziergänger einen atmosphärischen Unterschied,
an welchem der beiden Endpunkte er seine Unternehmung
beginnt und wo sie dementsprechend endet. Natürlich
kann man sich auch einfach zum Strand begeben, dessen
Beschaffenheit ist in Bansin von gleicher hervorragender
Qualität wie an der gesamten Usedomer Ostseeküste. Möglicherweise
trifft man dort auf etwas weniger Gleichgesinnte als
in den größeren Nachbarbädern, für einige Besucher
ein vielleicht nicht unwesentlicher Aspekt, wenngleich
Einsamkeit nicht erwartet werden sollte.
Geschichte des Seebades Bansin
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