Nahe
dem Schmollensee und 3 km von den drei kaiserlichen Bädern
entfernt, thront die einzige Holländerwindmühle Usedoms
auf einer Anhöhe, sonst gibt es nur noch ein windkraftbetriebenes
Mahlwerk auf der schönen Insel.
Vom Typ einer Hauben- und Kappenwindmühle mit
feststehendem Rumpf kann sich der obere Teil der Mühle
mit den Flügeln dem Wind entgegendrehen. Der dreigeschossige,
1830 errichtete Bau ist geschützt durch Holzschindeln,
die Kappe wurde mit Fachwerk errichtet, den Flügeln der
Mühle gegenüber ist ein kleineres Windrad angebracht.
Den kleinen Hügel emporsteigend konnte der Müller früher
geradewegs in den Keller gehen; ein wenig um die Mühle
herum entdeckt der Besucher den Haupteingang.
Nachdem der Betrieb 1971 eingestellt wurde, kaufte sich
der bedeutende Maler Niemeyer
- Holstein die Holländerwindmühle, ließ sie restaurieren
und stellte sie Künstlern als Arbeitsraum zur Verfügung.
Ein sachkundiger Führer erklärt bei jederzeit möglichen
Gruppenbesichtigungen, wie die Arbeitsabläufe beim Kornmahlen
vor sich gehen.