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Direkt
an der Grenze zu Polen, ganz im Osten, befindet sich die
mit 71 m höchste Erhebung der Insel Usedom, einst ein beliebter
Aussichtsort der Badegäste der Seebäder.
Am Osthang befand sich in der Bronzezeit eine slawische
Burganlage, von der heute aber nur noch ein Graben
zeugt.
Im Jahre 1821 ließ F.W. Krause das Denkmal die Säule mit dem eisernen
Kreuz errichten. Es sollte zur Erinnerung an den Erwerb der Inseln Usedom und Wollin durch Preußen 1720 erinnern. 1834 konnte
ein Pavillon gebaut werden, ein Pächter durfte mit Erlaubnis
ausschenken. 1852 wurde eine Strasse nach Swinemünde geschaffen,
um den Leuten, die arbeitslos waren, Lohn und Essen geben
zu können.
Ab 1943 war der Berg Begräbnisstätte.
Im Zweiten Weltkrieg wurden hier die Soldaten der Wehrmacht und der Marine begraben.
In den letzten Monaten des Krieges trafen immer mehr Flüchtlinge vor der Roten Armee
in Swinemünde ein. Doch ein Angriff der Alliierten aus der
Luft ließ die Mittagsstunden des 12. März 1945 zu einem Inferno
werden: in dem Bombenhagel starben mehr als 23000 Menschen.
In kürzester Zeit wurden die Leichname in Massengräbern
auf dem Golm verscharrt, viele Identitäten sind bis heute
nicht geklärt.
Anfang
der 50iger Jahre wurde auf Geheiß der DDR- Regierung eine
Mahn- und Gedenkstätte errichtet, gestaltet von
dem Bildhauer Wolfgang Eckhard. Es entstand eine Gedenkstätte
in Form eines Ringes mit 12 m Durchmesser und einer 2,5
m hohen Mauer.
Der Besucher schreitet über 12 Stufen, jede steht für ein
Jahr Diktatur im Dritten Reich in den Innenhof der
Anlage mit dem Schriftzug: "Dreiundzwanzigtausend Tote des
Zweiten Weltkrieges mahnen" und "Dass nie eine Mutter mehr
ihren Sohn beweint" - Nach der Wende wurde das Mahnmal saniert
und ist nun eines der größten in Europa.
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